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25. Oktober 2012 4 25 /10 /Oktober /2012 21:09

Nachdem ich mich nun ein wenig zusammengerafft habe, möchte ich Pferdebesitzern nahe legen, wie wichtig es ist, Abschied zu nehmen! Seinem treuen Freund, etwas zurückzugeben! Denn was gibt es wichtigeres, als jahrelang von einem Tier geliebt zu werden? Es schenkt dir seine Seele und sein Herz und wenn der Tag gekommen ist, an dem man Abschied nehmen muss, stellt sich die Frage:,,Was passiert jetzt?"

-Abdecker oder andere Wege?

 

Ich habe mich für eine Einäscherung entschieden und möchte nun mein Wissen an euch weitertragen. Nur wenige Leute wissen das es sowas gibt!

 

Vorab, es ist keine kostengünstige Geschichte. Da in Deutschland Nutztierverbrennungen für Einäscherungen verboten sind, gibt es nur den Weg nach Holland! Den findet man durch einen deutschen Tierbestatter der ein Partnerkrematorium in Holland hat. In meinem Fall war das Crempet in Trier (www.crempet-trier.de)

 

Folgender Ablauf:

 

Telefonisch bespricht man formulitäten. AM Tag darauf kommt ein Krematoriumfahrer aus Holland und holt mit einem dunklen Jeep/Hänger das Pferd ab. Vorort wird es eine Anzahlung für das Krematorium in Holland geben (das muss man extra bezahlen). Dafür unterschreibt man, damit man auch nicht über den Tisch gezogen wird. In einem anderen Formular schreibt man Daten über das Pferd und Lieferadresse für die Asche/sowie Kontaktdaten des Pferdebesitzers auf. Der Fahrer ist sehr Höflich!

Das Pferd wird mit einem speziallgestell in den Hänger geladen. Nach einer Weile bekommt man via Email "Beweis"fotos geschickt, wie das Pferd im Ofen liegt.

 

Hier weise ich ausdrücklich darauf hin, das man bei der Krematorienauswahl unbedingt darauf achten sollte, dass es einen Ofen besitzt wo das Pferd komplett reinpasst!Die gibt es nicht oft!

 

Nach ca 2-4 Wochen, nachdem man den Restteil bezahlt hat (Überweisung), kommt die Asche mit einem seriösen Paketunternehmen (UPS) zugeschickt. Diese ist mit 1500 Euro versichert und in einem Paket verpackt. Je nach Gewicht des Pferdes sind das 15-40 Kilo. Bei uns waren es 20Kilo.

 

Bei mir war auch das Halfter gesäubert dabei, das fand ich wirklich sehr nett. Ich habe ihm nun eine Ruhestätte zuhause machen können. Denn ein Würdevolles Begräbnis oder eine Ruhestätte hatte mein dicker aufjedenfall verdient! Die kosten richten sich nach Kilometer/Krematorium und Bestattungsunternehmen. Bei mir war das:

 

De Brébough/Holland und Crempet Trier. Wer weitere Infos haben möchte, darf mir gerne eine Email schreiben

 

 

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